Die Grundschule

Gustav-Peter-Schule - (Außenstelle am kl. See)

Ein Fall für die Abrissbirne

An der Grundschule ist nicht mehr viel gutes dran!

Das einzig positive ist die Lage, denn dort werden die Kinder, geschützt vor Abgasen, Verkehrslärm und den Unfallgefahren eines starken Verkehrs unterrichtet.

Davon mal abgesehen, ist die Schule in einem bemerkenswert schlechten und zum Teil gesundheitsgefährdendem Zustand. Mtlw. wurden Räume gesperrt, aber das macht es ja nun wirklich nicht besser. Mal abgesehen von den Kindern, müssen dort Lehrer über die 4 Jahre Grundschulzeit hinaus ihre Gesundheit aufs Spiel setzen.

Kurze Beine, kurze Wege

Die auseinandergezogenen Pavillions würde man heute so nicht mehr Planen.

Die Vorstellung der Schulleitung und die der Schulkonferenz:

Einen Schulneubau auf der jetzigen Sportanlage hochziehen, dann den jetzigen abreißen und zum See hin die neuen Sportstätten errichten.

Sanierungsfall

Es gibt eine ganze Reihe von Gründen, warum ein Neubau sehr sinnvoll ist. Abgesehen von dem Raumbedarf, den die jetzige Schule gar nicht her gibt.

 
Der Zustand der Schule ist kritisch. Sanitäre Anlagen mit Ekel-Bonus, Feuchtigkeit, Schimmel, gesperrte Räume…
 

Wir brauchen einen Neubau und das schnell...

… weil wir ausreichenden Raum für die Grundschüler haben müssen.

Die Schulleitung macht darauf aufmerksam, dass die Grundschule an allen drei Standorten massive Raumnot hat.

Die Schülerzahlen sind konstant gestiegen, wobei der Löwenanteil  auf den Standort Am Kleinen See entfällt.

Aktuell hat die Gustav-Peters-Schule 645 Schüler
(Standort Blaue Lehmkuhle: 285,
Kleiner See: 262,
Fissau: 98).

Im Schuljahr 2016/2017 waren es insgesamt 623 Schüler, im Schuljahr zuvor 605.

„Der Schulausschuss hat das Raumprogramm für den Kleinen See ja beschlossen, geplant werden soll dreizügig plus Daz-Klassen plus offene Ganztagsschule“, sagt die Schulleiterin. Das gebe der Bestand gar nicht her. Die Klassenräume entsprechen von der Größe her nicht den heutigen Anforderungen. „Wir bräuchten auch pro Klassenraum einen dazugehörigen Gruppenraum. Und eine Zwei-Feld-Sporthalle“, sagt sie. 

Für unsere Kinder

Wilhelm-Wisser-Schule - (Außenstelle Am Berg)

Zu klein und am falschen Ort

Hier werden Kinder zum Schüler 2. Klasse

Die ehemalige Reralschule hat mit der Umstellung zur Gemeinschaftsschule ein Platzproblem bekommen. Das wird abgerundet, durch die Anforderungen, die nach heutigem Stand an eine Schule gestellt werden und endet in den nötigen Umbaumaßnahmen, um Integrationskinder angemessen beschulen zu können. Natürlich sind auch hier Sanierungs/Renovierungsmaßnahmen erforderlich, die die Jahre einfach so mitbringen.

Das Platzproblem führt dazu, dass die 5. und 6. Klassen am Standort Kleiner See unterrichtet werden. Während die Kinder überwiegend am Standort verbleiben, müssen aber die Lehrer mehr oder weniger viel pendeln, was im Regelfall von deren Pause abgeht. Die angestrebte Lösung ist ein Anbau, in dessen Zuge auch gleich die nötigen, o.a. Arbeiten erledigt werden sollen.

Das Problem ist, dass dort wo der Anbau entstehen soll die Sporthalle steht. Diese würde man abreißen um Platz zu schaffen. Daraus entstand die Idee eine Sporthalle am alten Güterbahnhof zu errichten. Kinder und Lehrer müssten also bis zu 30 Minuten ihrer Unterrichtszeit opfern, um zur Sporthalle zu gelangen und wieder zurück zu kehren.

Die Lage, ist ohne hin nicht gut. Vor der Schule herrscht reger Verkehr mit bis zu 1300 Autos pro Stunde. Mal abgesehen von der Unfallgefahr, ist bei einem so hohen Verkehrsaufkommen auch die Lärm und Abgasbelastung nicht zu unterschätzen. Das auf der anderen Seite alle 30 Minuten 2 Züge vorbeifahren sei nur der Volsständigkeithalber erwähnt.

Mit Blick auf die Grundschüler wird der Standort am See hochgelobt und immer wieder bestätigt, wie wichtig die gute dortige Lage für die Grundschüler ist. Warum gilt das nicht für die WWS-Schüler? Warum ist es ok, dass die der Raumnot und der Gefahren ausgesetzt werden?

Kurze Beine, kurze Wege

Zur Zeit sind die 5. und 6. Klassen in den Räumen der Grundschule untergebracht. Für einzelne Stunden müssen die Schüler schon jetzt von dort über die stark befahrene Elisabethstraße zum Standort See laufen.
 

Raumnot

Mit der Entstehung der Gemeinschaftsschule, wodurch die Haupt-und Realschüler an einem Standort zusammengeführt wurden, stieg auch der Raumbedarf. Um dem gerecht zu werden, soll die heutige Sportanlage abgerissen und der Schulkomplex erweitert werden.
Durch den gewonnen Raum könnten auch die 5. und 6. Klassen n diesem Standort untergebracht werden.
 

Die Sporthalle muss weg?

Um den Standort Berg zu erhalten, muss die Sporthalle einem Schulbau weichen. Aus diesem Grund plant die Stadt den Sporthallenneubau am alten Güterbahnhof.
 
Soweit uns bekannt ist, wird aber auch über den Erwerb eines Nachbargrundstücks verhandelt, auf dem dann ebenfalls die Schulsporthalle errichtet werden könnte.
 

Der Weg ist das Ziel...

Auch heute schon nutzen die Schüler der WWS (Wilhelm-Wisser-Schule) den Sportplatz der Schule am kleinen See.
15 Minuten Wegzeit sind auch hier realistisch.
 
Der große Unterschied ist aber, dass die Kinder entlang von Nebenstraßen ihr Ziel erreichen und nicht entlang der meistbefahrenen Straße Eutins.