Schulbau in Eutin

Einleitung


Schulbau – ein stets aktuelles Thema und voraussichtlich bleibendes Thema der Zukunft. Schulen, Lehrformen, Lehrer und Schüler stehen im Wandel mit der Zeit und die Ansprüche an Schulbauten haben sich stark verändert. Der Unterricht ist offener geworden und Schule soll für „JEDEN“ erreichbar sein.
Die aktuelle Diskussion in Eutin befasste sich vor allem mit der Thematik, wo und wie, welche Schule in Zukunft untergebracht sein wird. Dabei waren zwei zentrale Entscheidungen von großer Bedeutung. Zum Einen war es die Frage: Neubau oder Erweiterung? Und zum Anderen die Frage nach dem Standort. Ich habe mich zu Beginn meiner Thesis für den Standort See (Lübsche Koppel) entschieden, da dieser ein großes Bebauungsfeld zur Verfügung stellt und da an diesem Standort die Möglichkeit besteht, der Grundschule UND der Gemeinschaftsschule einen neuen Lernort zur Verfügung zu stellen. Während der Ausarbeitung wurde sehr schnell klar, dass an diesem Standort so viel Platz zur Verfügung steht, dass selbst das Zentrum für Deutsch als Zweitsprache (DaZ), sowie das Förderzentrum und darüber hinaus eine Mehrfeldsporthalle sowie ein Sportplatz, Platz finden könnten. Für den Standort See sprach ebenso die verkehrsberuhigte Lage. So ist es an diesem Standort durchaus möglich, ein direktes Anfahren mit PKW´s zu unterbinden. Ein zentraler Parkplatz, mit ausreichend Stellflächen, welcher anstelle des Verkehrsübungsplatzes errichtet werden würde, unterstützt diese Überlegung. Vorhandene Straßenanbindungen würden somit ab einem gewissen Abschnitt ausschließlich als Rettungswege dienen. Darüber hinaus können Wassersportangebote der Wilhelm Wisser Schule direkt vor Ort ausgeführt werden und es muss nicht zum großen Eutiner See ausgewichen werden, wie es bisher der Fall ist.

Die Grundschule und die Gemeinschaftsschule bleiben im Kern für sich bestehen und erhalten jeweils eigene Schulungsräume sowie einen eigenen Schulhof. Darüber hinaus wird es ein Gemeinschaftshaus geben, in dem sich sämtliche „öffentliche“ Räumlichkeiten wie zum Beispiel die Mensa, OGS, Verwaltungen, eine Aula und viele weitere Räumlichkeiten befinden.
Der Campus enthält klare Strukturen und Wegebeziehungen, so dass eine gute Orientierung auf dem Grundstück gewährleistet ist. Darüber hinaus ist eine großzügige Außenraumgestaltung möglich. Dies kann zum Einen durch vorgegebene Gestaltungsräume wie beispielsweise Lernzonen unter freiem Himmel erfolgen. Und zum Anderen durch Außenräume wie zum Beispiel den Schulgarten, welcher von Schülern und Schülerinnen angelegt, gepflegt und erhalten wird.

Gib hier deine Überschrift ein