Rückblick

Das ist in den letzten 60 Jahren passiert

Wir möchten Ihnen die wichtigsten Stationen der beiden Schulen einmal vorstellen. Wie Sie sehen werden, war auch vor über 60 Jahren das Engagement der Eltern wichtig, um eine zukunftsfähige Schule zu bauen.

Heute, 60 Jahre später, wiederholt sich die Geschichte. Während Verwaltung, CDU, Grüne und FDP denken, dass sich moderne Schule in veralteten Räumen gut realisieren lässt, setzen sich Eltern und Eutiner Bürger dafür ein, dass die einmalige Gelegenheit, 2 neue Schulen, optimal geplant für die heutigen Bedürfnisse, gebaut werden.

1957

Das Stadtparlament beteuert einen Neubau zu favorisieren

1959

Baubeginn der Grund- und Hauptschule

1961

Am 09. Januar 1961 bezogen die ersten Klassen den Neubau

1967

Fertigstellung

Es dauerte über zwei Jahre, bis der von allen politischen Gruppierungen der Stadtvertretung zugesagte Bau einer Bezirksvolksschule endlich in Angriff genommen wurde. Mit großem Engagement der Eltern konnte die Schule Am Kleinen See schließlich 1959/60 als Bezirksvolksschule gebaut werden.
 
 

Der spätere Konrektor der Schule Am Kleinen See, Gerhard Nauke, hat in Tagebuchform den Baufortschritt dieses Schulneubaus festgehalten. Daraus ergibt sich, wie wenig der von der Stadt beauftragte Architekt einschließlich seiner Bauleitung das Bauvorhaben im Griff hatten, wie von den bauausführenden Firmen der „Pfusch am Bau“ in höchster Vollendung praktiziert wurde und wie auch die Stadt keine gute Figur bei der Bewältigung dieses sich im Nachhinein als Chaos-Bau herausstellenden Neubaus machte.

 
Hatte man ursprünglich geplant, den gesamten Neubau in mindestens zweieinhalb Jahren fertigzustellen, brauchte man sage und schreibe acht Jahre vom ersten Spatenstich bis zur Fertigstellung des Pausenhofes.
 

2010

Seit dem 01.08.2010 ist die Wilhelm-Wisser-Schule offizielle Gemeinschaftsschule

2011

Schon 2011 regte die FWE an, visionär ber den Standort See für die Wilhelm-Wisser-Schule nachzudenken.

2012

Ausgenommen der FWE bekräftigen alle Fraktionen die Ertüchtigung am Berg.

2013

Ein von der Stadt beauftragter Experte stellt seine Ergebnisse vor. Das Fazit: „Strukturell werden Sie groß denken müssen, um die pädagogische Kraft, die Eutin heute hat, nicht zu verlieren.

Seit Beginn der neuen Schulform „Gemeinschaftsschule“, sind die 5. und 6. Klassen von dem Rest Ihrer Mitschüler getrennt am Kleinen Eutiner See untergebracht, da die Schule am Standort Berg zu klein ist.

Die Platznot führte dazu, dass in den kommenden Jahren immer wieder über Möglichkeiten zur Verbesserung der Situation für die Gemeinschaftsschule im Ausschuss gesprochen wurde.

Während die FWE schon damals forderte, visionär über den Standort See nachzudenken, hielten CDU und Grüne seit jeher am Standort Berg fest. Ebenso konsequent wurde die Machbarkeit nie untersucht.

In Punkto Berg sprachen sich die Grünen schon damals dafür aus, dass der Erhalt des Ackerbürgerhauses eine Voraussetzung sei. Schauen wir mal, wieviel davon übrig bleibt.
Nachzulesen hier

Der Abriss von mindestens einem Ackerbürgerhaus wird ebenso gebilligt. Lange vor den vielen Herausforderungen, die eine Gemeinschaftsschule zu bewältigen hat, war das Grundstück also schon zu klein.

 

 

Dieser Analyse ist zum Beispiel auch die Idee, die Sporthalle am Alten Güterbahnhof neu zu bauen entsprungen.. Hintergrund ist, dass sich die Pausenhoffläche auf eine nicht zumutbare Größe verkleinern würde. Da ist es doch eine super Idee von der Verwaltung heute noch mehr und eine 2,5-Feldhalle auf dem zu kleinen Grundstück zu bauen.